sonnenschein-und-schatten

Spring

The sleepy forest gently whispers
Still calling my forgotten name
Its screaming soul ist trying in vain
Just to forget, errase the pain

I close my eyes and let it happen
The wind carries me home again
the broken brenches cut and threaten
Afraid of my being the same

You wuoldn't know, but I have changed
And all is now forgiven
Cured all my trees, and every flower
Now blooms after the last tear-shower

1 Kommentar 22.3.07 18:45, kommentieren

Vergeben und vergessen

Vergeben und vergessen ist so, als würde man wertvolle Erfahrungen aus dem Fenster hinausschmeissen.
Diesen Satz hat mal jemand schlaues gesagt.
Die Frage ist, inwiefern er Recht hat.
Für jedermann ist es schwierig mit Schmerz umzugehen, den Mitmenschen einem zufügen. In den meisten Fällen entwickelt sich daraus Hass der sich wie ein riesiger, eckelhafter Parasit in unserem Gehirn einnistet und sich von den Schmerzen nährt.
Er wächst und wächst, langsam begreifen wir dann, dass er uns auffressen wird. Er wird zuerst unser Dasein in Schmerz verwandeln und uns dann auffressen. Es sei denn wir verbannen ihn aus unserem Wesen indem wir ihn nach Draußen befördern.
In flüssiger Form werden wir ihn aber leider nicht los. Weinen, Schneiden, alles zwecklos.
Das einzige Mittel sind Schallwellen. Wir müssen ihn aussprechen, denn davon wird er schwächer.
So abwegig das auch scheinen mag, aber mit dem aussprechen, gestehen wir unseren Hass nicht nur unserem Gegenüber, sondern auch uns selbst ein.
Nur wenn wir einsehen, dass er da ist, sind wir später in der Lage ihn loszulassen, ihn vergehen zu lassen.
Genau an diesem Punkt kommt das vergeben und vergessen ins Spiel. Wobei wir "vergessen" nicht so wörtlich nehmen sollten. Man vergisst nicht, denn aus seinem Bewusstsein kannn man nichts löschen, aber man kann sich mit dem, was man Erlebt hat abfinden. Wenn man es akzeptiert hat und seinen Frieden damit geschlossen hat, ist der Parasit ein für alle mal verschwunden.
An dieser Stelle möchte ich alle Menschen, die an solchen Vorgängen in meinem Gehirn beteiligt gewesen sind, um Verzeihung bitten.
Ich weiss, dass ich Schaden angerichtet habe. Das tut mir vom ganzen Herzen Leid. Ich habe alles, was in jenem Sommer und in jenem Herbst passiert ist, akzeptiert.
Ich habe sogar die Fähigkeit, viele Erlebnisse als schön zu empfinden, wiedererlangt.
Ich möchte Frieden schliessen.

25.8.06 21:45, kommentieren

Das Spiel

Ich wollte schon immer mal Klavier spielen. Mich einfach den Tasten hingeben und alles was ich in mir trage, durch die Melodie die ich dem Instrumenst entlocke, ins Freie lassen.
Ich kann es bis heute nicht aber ich spiele ein anderes Instrument.
Mein Flügel ist klein und die Tasten sind beschriftet, aber er befreit mich dennnoch.
Es ist andere Musik die ich erklingen lasse. Sie spielt nur im Kopf. Und zwar genau jetzt in deinem. Ich bin ein Gedankenregisseur oder einfach nur ein armer Musiker , der nach Noten spielt, die das Leben ihm vorlegt.
Wenn ich durch den Tag gehe, sammle ich Augenblicke die sich auf mein Notenblatt legen.

Bin ich ein Komponist?
Ich wäre gerne einer.

2 Kommentare 30.4.06 22:28, kommentieren

Was würdest du tun wenn du wüsstest, du würdest nicht versagen?
Eine Frage die sehr unscheinbar erscheint und doch so viel zum Nachdenken gibt.
Was wäre denn wenn wir wüssten, alles sei möglich, was wir uns vornehmen oder wünschen?
Diese Gewisscheit würde uns sehr viel Kraft verleihen, mit der wir unser Vorhaben auch wirklich erfolgreich durchführen würden.
Wenn wir also einfach daran glauben,dass wir nicht scheitern können, ist alles möglich.

20.4.06 15:34, kommentieren

Regen

Regen.Wie lange und sehnsüchtig wartet jeder Frühling auf seinen ersten Regen. Wie ein kleines Köpfchen voller Träume auf den ersten Kuss.Oder wie ein von Hass zerfressenses Herz auf die Reinigung.
Ist er dann erst mal da, wäscht er alle Seelen rein, spült die Leiden des Winters tief ins Grundwasser,und erfüllt den Traum eines neuen Lebens.
Wenn man mit undichten Schuhen durch den Regen läuft, ist es so, als würde man leben, hassen, lieben-- ist der Strumpf erst mal nass, verliert sich die angst in den Tropfen und man kann gar nicht mehr genug von dem Wasser kriegen. Man steigt in immer tiefere und größere Pfützten und atmet die reine Luft tief ein.
Was für ein berauschender Zustand. Einer, der des Nachts die schlafenden Blumenzwiebeln weckt und ihnen Leben einhaucht, leise die verstaubten Baumäste reinwäscht, die Knospen hervorlockt und uns allen den Weg in einen neuen Sommer bereitet, in einen neuen, sonnigen Tag.

3.4.06 20:45, kommentieren